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Kanalisation
Die ersten Belege über die Verlegung von Abwasser-Kanalsträngen finden sich im Jahre 1902. In diesem Jahr, so wird berichtet, wurde in der Wiener- und in der Gölsenstraße ein Kanal verlegt. Der Kanal aus der Wienerstraße mündete beim Hauptplatz in den Ramsaubach, der aus der Gölsenstraße in die Gölsen. Im Jahr darauf wurde ein Kanal in der Bahnstraße verlegt, der ebenfalls in die Gölsen eingeleitet wurde. Eingeleitet durften damals nur Oberflächen- und Stauwässer, sowie Abwässer aus Küchen und Waschküchen werden. Fäkalien mussten in Senkgruben gesammelt werden.
Wirklich flächendeckend wurde mit dem Kanalbau im Herbst 1964 begonnen und unter Aufbietung enormer Geldmengen bis zum Jahr 1983 im Großen und Ganzen abgeschlossen. Das letzte größere Projekt war der Anschluss des Ortteiles Gstettl 1983.
Eine örtliche Kläranlage, welche schon in den 70er-Jahren völlig überlastet war, wurde mit dem Anschluss an den Verbandssammelkanal und damit an die Verbandskläranlage in Wiesenfeld, Gemeinde St. Veit an der Gölsen, im Herbst 1983 geschlossen und dient der Stadtgemeinde nach einem Umbau im Jahr 1994 als Wertstoff-Sammelzentrum. Betreiber der örtlichen Anlagen ist die Stadtgemeinde Hainfeld, welche sämtliche Abwässer in den Sammelkanal der Verbandskläranlage einleitet.
Dem Abwasserverband Gölsental gehören die Gemeinden Hainfeld, Rohrbach an der Gölsen, Kleinzell und St. Veit an der Gölsen an, der Verbandsobmann ist Bgm. Albert Pitterle und der Geschäftsführer des Verbandes ist Wolfgang Berger vom Stadtamt Hainfeld.
Für Kanalgebrechen in der Ortskläranlage zuständig ist:
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